Mein kostenfreier Leitfaden

In meinem Leitfaden für Eltern von pubertierenden Jugendlichen erhältst du exklusive Einblicke in die Sexualpädagogik und erfährst unter anderem, wie du dein Kind während der Pubertät richtig unterstützt.

Sexuelle Entwicklung des Volksschulkindes

Mit Einritt in die Volksschule beginnen die meisten Kinder, ihre eigene sexuelle Identität von den anderen abzugrenzen. Dies ist auch der Grund dafür, dass für die Burschen in der Gruppe die Mädchen einfach blöd sind und umgekehrt. Ich erwähne die Gruppe, da es im Einzelkontakt zwischen den beiden Geschlechtern oft zu Freundschaften kommt.

 

Diese sexuelle Identitätsfindung ist äußerst wichtig für die sexuelle Entwicklung. Die Kinder beginnen, sich nun zuzuordnen. Auch Kinder, die sich nicht eindeutig zuordnen können, finden einen Platz in der Gruppe.

Körperlich passiert in dieser Lebensphase sehr viel. Die Haare beginnen zu fetten, der Schweiß riecht nun anders als im Kindergartenalter. Durch den Einfluss der Hormone entwickeln sich die Geschlechtsorgane. Die Kinder bemerken dies nur an den äußeren Geschlechtsorganen. Penis und Hoden sowie die Schamlippen und Brüste beginnen zu wachsen. Die Haut wird an diesen Stellen dunkler. Nun ist es wichtig, die Kinder bereits auf die Hygiene hinzuweisen. Sie sollten ihr Genital einmal täglich mit warmen Wasser reinigen.

Sexuelle Entwicklung im Volksschulalter

Viele Mädchen bekommen in dieser Zeit den Weißfluss und manche gegen Ende der Volksschulzeit bereits ihre Periode.

Für die Kinder sind diese körperlichen Veränderungen einschneidend und man sollte diese dementsprechend altersadäquat erklären. D. h. die Veränderungen besprechen, die verschiedenen Körperteile benennen, die Periode kindgerecht erklären.

Ab diesem Zeitpunkt entwickelt sich die erwachsene Sexualität. Die Kinder beginnen sich am der 4. Klasse Volksschule bereits dafür zu interessieren, entwickeln auch kindliche sexuelle Phantasien, sehen sich auch heimlich Bilder oder Filme dazu an. Sie sind an dem Thema interessiert und holen dazu aus verschiedensten Quellen Informationen ein. Diese Neugierde wird auch durch ihr Verhalten ausgedrückt. Sie lachen über sexuelle Witze, Bilder oder Videos, um ihre Unsicherheit zu überspielen.

Warum geschieht das heimlich?

Dies ist ein Thema, das plötzlich nicht mehr in erster Linie mit den Eltern, sondern mit Freunden besprochen wird. Im Familienband wollen die Kinder noch immer als Kinder gesehen werden.

 

Die Aufgaben der Eltern in der Sexualerziehung

  • Unterstützung beim Erlernen positiver Konfliktregelung, ohne dabei einen Schuldigen herauszufiltern.
  • Schaffen einer Intimsphäre. Das Kind soll in dieser Zeit die Möglichkeit haben, sich zurückzuziehen und dabei auch abzugrenzen. Dies betrifft das Absperren der Badezimmer- und auch der Toilettentür.
  • Förderung von lustvollen Bewegungsspielen. Damit meine ich nicht durchgeplante Sportevents, sondern lustvolles Laufen, Tanzen, Schaukeln oder Klettern.
  • Anleitung zur Hygiene. Besonders in dieser Zeit ist es wichtig, dass sich die Kinder täglich duschen und auch die Achselhöhlen sowie die Genitalien reinigen.
  • Beantworten von Fragen, die die Kinder stellen. Dies sollte auf sachliche Weise geschehen. Auch die körperlichen Veränderung sollten mit dem Kind sachlich besprochen werden.
  • Es sollten altersentsprechend Bücher, Broschüren oder Filme im Kinderzimmer sein, auf die die Kinder selbst zurückgreifen können.

 

 

 

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