Mein kostenfreier Leitfaden

In meinem Leitfaden für Eltern von pubertierenden Jugendlichen erhältst du exklusive Einblicke in die Sexualpädagogik und erfährst unter anderem, wie du dein Kind während der Pubertät richtig unterstützt.

Sexualpaedagogik

Sexualpädagogik ist die Beachtung des sexuellen Entwicklungsaspekts in der Begleitung und Betreuung von Menschen. 

 

Sie ist heutzutage bei Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken.

Ihre Aufgabe ist es, sie in eine selbstbestimmte und verantwortungsbewusste Sexualität zu führen.

 

 

Die Sexualpädagogik beschäftigt sich mit dem Tabuthema Sexualität.

Tabu bedeutet, dass eine Gesellschaft (noch) keine Sprache für ein Thema gefunden hat, die es so besprechen lässt, wie Menschen wirklich davon betroffen sind. Also mit allen Bedürfnissen, Sehnsüchten, Ambivalenzen, Gelüsten,….Sexualpädagogik versucht also auch eine Sprache für ein tabuisiertes Thema zu finden. Dabei muss eine Sprache gefunden werden, die dem Gegenüber entspricht und sich an den Bedürfnissen des Gegenübers orientiert.

Die Sexualpädagogik beginnt aber nicht erst mit der Sexualaufklärung bei Jugendlichen, sondern schon viel früher.

Sexualpädagogik

Menschen werden als sexuelle Wesen geboren und bleiben dies auch bis zu ihrem Tod. Die Sexualität äußert sich nur in den jeweiligen Lebensabschnitten verschieden.

Bereits im Kindergarten ist es wichtig, auf die körperlichen Bedürfnisse der Kinder einzugehen. Hier rede ich natürlich nicht primär über die Geschlechtsorgane, sondern über die körperliche und geistigen Entwicklung, die natürlich mit dem Geschlecht einher geht.

Kinder zeigen ihre sexuelle Entwicklung in einer bestimmten Weise.

Vielen Eltern macht dies Angst. Sie fühlen sich unwohl, wenn ihr Kind bereits im Kindesalter mit der eigenen sexuellen Entwicklung in Berührung kommt. Irgendwie schwebt bei den meisten noch immer die Angst wie ein Damoklesschwert über ihren Köpfen – die Angst, ihr Kind könnte dadurch verdorben werden.

 

Aber genau das Gegenteil ist der Fall!

Durch einen bewussten Umgang mit dem eigenen Körper lernen die Kinder, ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen. Und diese beziehen sich nicht nur auf die spätere Sexualität. Sie lernen, selbstbestimmt ihre Wünsche und Bedürfnisse zu äußern und sie lernen dadurch auch, Grenzen zu ziehen.

Und dies ist ein besonders wichtiger Punkt: Sie lernen nein zu sagen!

 

Sexualpädagogik kann auf verschiedene Arten angewendet werden.

Die Arbeit kann mit Gruppen als auch mit Einzelpersonen stattfinden. Sexualpädagogik kann sowohl implizit als auch explizit erfolgen.

 

Was ist sexualpädagogisches Arbeiten?

  • Ressourcen orientiert
  • Klientinnen orientiert
  • ein kontinuierlicher Prozess, der im Alltag Beachtung findet, aber ebenso in der gezielten Gestaltung von Gesprächen und Workshops
  • basiert auf der reflektierten Beachtung der Entwicklungsmöglichkeiten des Gegenübers
  • und bezieht alle möglichen Entwicklungsebenen mit ein

Sexualpädagogik beachtet daher immer alle Entwicklungsebenen und spricht niemals nur die kognitive Ebene an. Sie ist keine spezielle Form der biologischen Didaktik, sondern orientiert sich ausschließlich nach den Personen.

 

 

 

 

 

 

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