Das Erste Mal

 

 

Für das Erste Mal gibt es kein zu früh oder zu spät. Man fühlt es selbst, wenn man dafür bereit ist.

 

 

Erste Mal 1

 

Während der Pubertät wächst das Verlangen nach sexuellen Kontakten und es kommt zum Ersten Mal. Hier spielt die Sexualpädagogik eine bedeutende Rolle.

Die Jugendlichen verspüren sexuelle Lust und wollen diese auch ausprobieren. Viele beginnen, sich selbst zu befriedigen und lernen so, ihren neuen Körper und ihre neuen Empfindungen kennen.

Das andere Geschlecht wird interessant, es entwickeln sich intime Beziehungen, die zuerst nur küssen und schmusen beinhalten. Langsam tasten sich die Jugendlichen über Petting an den Geschlechtsverkehr ran.

Verwirrung, sexueller Leistungsdruck, Fehlinformationen über biologische Vorgänge und sexuelle Klischees werden bei Jugendlichen durch eine Mischung aus schlechten medialen Informationsquellen, aber auch durch Berichten im Freundeskreis forciert.

Selten werden Eltern nach Informationen gefragt, das ist für die Jugendlichen bereits zu intim. Als Eltern sollte man das auch akzeptieren, dies ist ein natürlicher Vorgang der Abnabelung, die im Jugendalter beginnt. Dennoch sollte sie Informationen bezüglich der Sexualität in Form von Büchern oder Filmen zu Verfügung stellen und auch den ersten Besuch des Gynäkologen oder Urologen ermöglichen.

Was passiert denn nun genau beim Ersten Mal?

Viele interessiert besonders die Frage nach dem Jungfernhäutchen, der fachliche Begriff dazu heißt Hymen.

Und um dieses Hymen kreisen viele, viele Gerüchte. Von unsagbaren Schmerzen, von viel Blut oder auch von der Angst, wenn das Mädchen nicht blutet.

Was ist nun mit dem Jungfernhäutchen?

Das Jungfernhäutchen (Hymen) schützt in der Gebärmutter den Scheideneingang vor dem Fruchtwasser. Mehr Funktionen hat es nicht und es wird nach der Geburt auch nicht mehr benötigt.

Bei der Geburt wird es teilweise durch den Druckausgleich zerstört. Tatsächlich haben die meisten Mädchen nur mehr einige Überreste des Jungfernhäutchens am Scheideneingang. Dies passiert nicht nur durch Geschlechtsverkehr, sondern auch durch die üblichen Bewegungen, beim Spielen oder beim Sport. Daher wird beim ersten Geschlechtsverkehr auch meist kein Häutchen eingerissen. Und wo nichts eingerissen wird, da fließt auch kein Blut.

Aber warum erzählen dann viele Mädchen, dass das erste Mal so furchtbar weh tat?

Bei diesen Erzählungen ist selten das Jungfernhäutchen der Auslöser der Schmerzen, sondern eine Verspannung. Die Mädchen sind so auf eine schmerzhafte Penetration fixiert, dass sie sich nicht entspannen können und somit total verkrampft sind. Und wenn man verkrampft ist, entstehen beim Geschlechtsakt Schmerzen.

 

Wichtig ist, sich total zu entspannen. Man soll nur Dinge tun, die man auch selbst will, denn auch diese kann man dann auch wirklich genießen. Nur bei Entspannung ist der Aufbau von sexuellen Empfindungen möglich. Wer verkrampft ist, wird auch leider nie zum Höhepunkt kommen.

Ebenso ist es auch wichtig, an die Verhütung zu denken.

 

 

 

 

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